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SPD setzt sich für schlüssiges Gesamtkonzept gegen Rattenplage ein: Ursachen bekämpfen – gemeinsam mit Stadt, Wohnungsbaugesellschaften und Bürgern

Sandra Komp-Nickholz, Jürgen Galinski, Barbara Köhler und Hannah Listing (v.l.n.r.) vor einer Restmülltonne, wo sich Ratten augenscheinlich durchgefressen haben. Foto von Dennis Komp
Sandra Komp-Nickholz, Jürgen Galinski, Barbara Köhler und Hannah Listing (v.l.n.r.) vor einer Restmülltonne, wo sich Ratten augenscheinlich durchgefressen haben. Foto von Dennis Komp
Und dann erschien auch pünktlich zum Termin eine Ratte. Foto von Dennis Komp
Und dann erschien auch pünktlich zum Termin eine Ratte. Foto von Dennis Komp

Die SPD Steinbach nimmt die zunehmenden Hinweise auf Rattenbefall in mehreren Bereichen des Stadtgebiets ernst. In den vergangenen Tagen hat sich deshalb eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern mit SPD-Kandidaten ein aktuelles Bild von der Lage vor Ort gemacht – insbesondere in der Berliner Straße. Dabei wurde deutlich: Das Problem ist nicht auf einzelne Stellen begrenzt und muss konsequent angegangen werden.

 

Bereits Anfang Januar hat die SPD Steinbach mit einem Plakat, auf dem bewusst eine Ratte dargestellt wurde, auf das Thema aufmerksam gemacht. Damit sollte deutlich werden: Steinbach hat „kleine und große Themen“ – und Fragen von Sauberkeit, Hygiene und Lebensqualität dürfen nicht übersehen werden. Die Resonanz auf diese Aktion war groß: Viele Bürgerinnen und Bürger meldeten sich und berichteten von Befall – neben der Berliner Straße auch im Hessenring, in der Stettiner Straße, im Neubaugebiet hinter dem Edeka, rund um die Esso-Tankstelle sowie in der Königsteiner Straße. Besonders besorgniserregend ist, dass Eltern zudem Ratten auf Spielplätzen gemeldet haben – unter anderem am Weiher sowie in der Frankfurter Straße.

 

Wenn Ratten sogar auf Spielplätzen auftauchen, ist das kein Randthema mehr, sondern ein ernstes Hygieneproblem. Hier muss dringend gehandelt werden. Ratten übertragen gefährliche Krankheiten.

 

Die SPD betont, dass Steinbach mit dieser Herausforderung nicht allein ist: Viele Städte stehen vor ähnlichen Problemen, konnten sie jedoch durch konsequentes Handeln deutlich reduzieren. Aktuell lässt die Stadtverwaltung Ratten jeweils nach ihrem Auftreten durch einen Schädlingsbekämpfer bekämpfen. Entscheidend ist dabei ein Vorgehen, das nicht nur auf akute Sichtungen reagiert, sondern vor allem die Ursachen nachhaltig beseitigt.

 

„Uns ist wichtig, nicht nur den offensichtlichen Befall zu bekämpfen, sondern das Problem bereits bei der Entstehung zu unterbinden. Ratten siedeln sich dort an, wo sie Futter und Rückzugsorte finden – genau hier müssen wir ansetzen. Und wir merken schon jetzt, dass das Thema viele Menschen stark belastet: Manche haben inzwischen sogar Angst, die Mülltonnen zu öffnen“, so Hannah Listing, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende.

 

Daher plädiert die SPD für eine Bekämpfung, die möglichst ohne Gift auskommt. Giftköder bergen Risiken für andere Tiere und lösen das Problem oft nur für kurze Zeit. Stattdessen sollten stärker präventive und natürliche Maßnahmen in den Mittelpunkt rücken. Ratten haben natürliche Feinde wie Eulen, Greifvögel und Wiesel – letztere ersetzen keine Strategie und höchstwahrscheinlich auch nicht das Rattengift, zeigen aber: Eine Eindämmung ist auch über ökologische Ansätze und Prävention möglich.

 

Konkrete Maßnahmen sind aus Sicht der SPD vor allem: konsequent gesicherte Müllplätze, geschlossene Tonnen, keine offen herumliegenden Essensreste sowie bauliche Sicherungen an Kellern, Schächten in Hinterhöfen und in der Kanalisation. Ergänzend regt die SPD Informationsveranstaltungen in den betroffenen Gebieten an, um Bürgerinnen und Bürger darüber zu informieren, wie Rattenbefall vermieden werden kann.

 

Ein nachhaltiger Erfolg ist nach Auffassung der SPD nur möglich, wenn alle Beteiligten gemeinsam handeln. Deshalb will sich die SPD in ihrem Wahlprogramm klar für ein schlüssiges Gesamtkonzept einsetzen, das nach der Kommunalwahl erstellt werden soll – insbesondere in enger Zusammenarbeit mit den Wohnungsbaugesellschaften.

 

Stadt, Wohnungsbaugesellschaften und Bürger müssen hier an einem Strang ziehen. Mit einem Gesamtkonzept können wir Rattenbefall wirksam eindämmen und dauerhaft verhindern.

 
 
 

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