SPD: Familien entlasten - Sommerschließzeiten abschaffen
- 22. Feb.
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Die SPD Steinbach rückt Familien in den Mittelpunkt ihres Wahlprogramms. Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten steht fest: Familie und Beruf müssen besser vereinbar sein – konkret, spürbar und alltagstauglich.
Ein Kernpunkt ist die Abschaffung der dreiwöchigen Sommerschließzeiten in den Kitas. Diese sollen flächendeckend entfallen. Erzieherinnen und Erzieher sollen ihren Urlaub flexibel nehmen können. Eltern ohne schulpflichtige Kinder sollen dabei unterstützt werden, außerhalb der Sommerferien Urlaub zu planen. Denn: Reisen in den Ferien ist oft besonders teuer – viele Familien können sich das schlicht nicht leisten. Gleichzeitig steigt mit verlässlichen Öffnungszeiten die Attraktivität der Kitas vor Ort – ein Gewinn für Familien und den Standort Steinbach.
Julia Kletzka, SPD-Kandidatin, betont: „Drei Wochen Kita-Schließzeit im Sommer bringen viele Familien organisatorisch und finanziell an ihre Grenzen. Wir wollen verlässliche Betreuung statt Zwangspause – das ist echte Entlastung im Alltag.“
Auch die langen Schulferien stellen viele Eltern vor große Herausforderungen. Sechs Wochen sind eine enorme Belastung. Die SPD will deshalb eine städtische Ferienfreizeit anbieten und so für echte Entlastung sorgen.
Vera Härter, SPD-Kandidatin, erklärt: „Sechs Wochen Ferien dürfen nicht zur Stressprobe für Familien werden. Mit einem städtischen Ferienprogramm schaffen wir ein verlässliches Angebot und geben Eltern die Sicherheit, die sie brauchen.“
Unnötige Wartezeiten sollen ebenfalls der Vergangenheit angehören. Wenn Kindergartenkinder früher abgeholt werden müssen als ihre Geschwister aus der Ganztagsschule kommen, passt das System nicht. Die Betreuungszeiten sollen künftig besser aufeinander abgestimmt werden.
Mehr Transparenz verspricht die SPD bei der Vergabe von Kindergartenplätzen. Bereits vor Weihnachten sollen die Rückmeldungen für Plätze erfolgen, die nach den Sommerferien beginnen – entweder mit einer Zusage oder dem Hinweis auf einen Wartelistenplatz. Spätestens sechs bis acht Wochen vor Start soll zudem klar kommuniziert werden, wenn voraussichtlich kein Platz angeboten werden kann. Familien brauchen Planungssicherheit – keine Ungewissheit.
Bettina Wehrheim, SPD-Kandidatin, unterstreicht: „Eltern brauchen Klarheit und Verlässlichkeit. Wenn die Rückmeldungen für das neue Kindergartenjahr schon vor Weihnachten kommen, schafft das echte Planungssicherheit für die Familien.“
Die SPD bekennt sich zudem klar zu stabilen und moderaten Kita-Gebühren. Bereits in den vergangenen Jahren hat sie sich konsequent für maßvolle Beiträge eingesetzt und stärkere Belastungen für Familien verhindert. Dabei bleibt es auch künftig. Das Einkommen darf nicht fast vollständig für Betreuungskosten aufgewendet werden müssen.
Kinder sollen außerdem in Kita und Schule eine warme, möglichst frisch zubereitete Mahlzeit erhalten. Für Jugendliche plant die SPD ein Mentorenprogramm mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Steinbach, um den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Auch der Jugendtreff soll gemeinsam mit umliegenden Städten weiterentwickelt werden – orientiert an der Lebensrealität der Jugendlichen.
Die Botschaft der SPD Steinbach ist klar: Nicht nur über Vereinbarkeit sprechen, sondern sie endlich verbessern. Familien sollen spürbar entlastet werden – jeden Tag.




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