Sonne tanken statt Sprit: SPD Steinbach bringt Solar-Power auf die Parkplätze!
- 22. Feb.
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Parken, laden, Energie erzeugen – alles an einem Ort: Die SPD Steinbach will zeigen, wie intelligent moderne Infrastruktur heute gedacht werden kann. In ihrem Kommunalwahlprogramm schlägt sie vor, Teile der Parkplätze an der Altkönighalle sowie am Friedhof mit Solarcarports zu überdachen und dort gleichzeitig Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zu installieren. Die Idee dahinter ist so einfach wie überzeugend: Während Autos geschützt unter einem Dach stehen, produzieren Photovoltaikmodule sauberen Strom – und genau dieser Strom fließt direkt ins E-Auto. Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und praktischer Nutzen greifen hier ineinander.
Was nach Zukunft klingt, ist andernorts längst Realität. Viele Bürgerinnen und Bürger kennen das Modell bereits aus Eschborn. Dort können Kundinnen und Kunden beispielsweise bei Lidl oder Globus unter solarüberdachten Parkplätzen ihr Fahrzeug laden – unter anderem über das Angebot von Tesla. Genau dieses erprobte Konzept möchte die SPD nach Steinbach holen.
Gerade rund um die Altkönighalle und den Sportpark sieht die SPD enormes Potenzial. Hier verbringen Menschen Zeit – beim Fußball, im Sport- und Fitnesspark, in der Beachbar, beim Hallentraining oder künftig an der neuen Padelstation im Sportpark. Dr. Klaus Weinberg bringt es auf den Punkt: „Ein Fußballspiel hat mindestens 90 Minuten – in dieser Zeit kann das E-Auto dort laden. Das gleiche gilt für die Aktivität im Sport- und Fitnesspark, in der Beachbar oder beim Training in der Halle. Während wir unsere Freizeit genießen, tankt das Auto klimafreundlich Energie.“
Im Unterschied zu anderen politischen Mitbewerbern, setzt die SPD auf klare überprüfbare Vorschläge. Konkret soll das Konzept sowohl an der Altkönighalle als auch am Friedhof Anwendung finden, um in beiden Bereichen eine leistungsfähige und alltagstaugliche E-Ladeinfrastruktur zu schaffen. Nach einem starken Kommunalwahlergebnis am 15.03. möchte die SPD hierfür zwei Varianten prüfen: Zum einen eine Teilüberdachung ausgewählter Stellplätze mit mehreren Ladepunkten, um zeitnah ein attraktives Grundangebot zu ermöglichen. Zum anderen eine erweiterte Lösung mit größerer überdachter Fläche, zusätzlicher Ladeinfrastruktur und der möglichen Einbindung eines Stromspeichers, um den erzeugten Solarstrom noch effizienter vor Ort am Sportpark nutzen zu können.
Dennis Horstmann, stellvertretender SPD-Vorsitzender und selbst überzeugter E-Auto-Fahrer, unterstreicht den Anspruch: „Eine starke Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel für die Mobilitätswende in Steinbach. Wer sich für ein E-Auto entscheidet, braucht verlässliche und gut erreichbare Lademöglichkeiten. Genau dafür stehen wir – mit konkreten Ideen statt allgemeiner Versprechungen.“
Mit diesem Vorstoß macht die SPD deutlich: Die Mobilität der Zukunft beginnt vor Ort – und sie beginnt mit klugen machbaren Lösungen.




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