SPD besichtigt Sportpark

Gespräch mit Vereinsvertretern bzgl. Modernisierung


Seit vielen Jahren ist es ein leidiges Thema, dass die Umkleiden des FSV Steinbach heruntergekommen sind. Von innen hängt die Dämmung durch die teilweise nicht mehr vorhandene Dachverkleidung, das Dach ist undicht und es regnet ins Gebäude. Vor einigen Jahren wurde u.a. auch noch die Heizung und das Wasser abgestellt. Seither sollen die Sportmannschaften sich in der Altkönighalle duschen und umziehen, wobei diese selbst zum Teil in die Jahre gekommen ist. Das Gelände und die Gebäude wurde damals von Steinbachs verstorbenem SPD-Bürgermeister Walter Herbst errichtet. Heute sind sie, aber insbesondere die Umkleiden kein Aushängeschild mehr für Steinbachs Sport und auch die Stadt.

„Für unsere Sportvereine wie die TuS, den LC, aber auch den FSV muss mehr getan werden. Hier findet nicht nur Sport und Gesundheitsförderung statt, sondern insbesondere gesellschaftliches Engagement und Integration, das Leben und Lernen von Solidarität und Zusammenhalt und ganz besonders die für uns alle so wichtige Jugendarbeit“, sagt der parteilose Stadtrat Dr. Klaus Weinberg, selbst FSV-Mitglied, Fußballer und Trainer.

Vergangene Wochen besuchte eine kleine SPD-Delegation das Sportzentrum und traf sich mit Vereinsvertretern, um sich ein besseres Bild der Lage vor Ort zu machen. Immer wieder gab es diese Treffen in der Vergangenheit, was unter anderem dazu geführt hat, dass in der letzten Legislaturperiode ein neuer Kunstrasenplatz installiert wurde. „Wir möchten die Steinbacher Vereine bestmöglich unterstützen“, sagt Heike Schwab, SPD-Stadtverordnete und Vorsitzende der TuS. „Hier muss jetzt etwas passieren. Nach der Kommunalwahl haben wir das Thema bei den Koalitionsverhandlungen angesprochen und es in die Vereinbarung aufgenommen. Wir brauchen eine komplette Bestandsaufnahme des Sportareals per Gutachten, um die Mängel und den zukünftigen Bedarf zu ermitteln.“


Dazu gehören auch Fragen nach dem aktuelle Zustand der Heizung in der Altkönighalle oder dem Hallenboden dort. Oder ob man die Umkleiden und die Zuschauerränge des FSV kernsanieren kann oder nur noch Abriss und Neubau sinnvoll sind. Ggf. könnte auch ein Objekt geschaffen werden, in welchem sich sowohl FSV, als auch der LC wiederfinden, eine neue Heizungsanlage einbauen, die alle Gebäude rund herum beheizt sowie mit erneuerbaren Energien die Dachflächen nutzt, um einen Großteil des benötigten Stroms selbst zu erzeugen. Hierbei hoffen die Sozialdemokraten auf großzügige Fördermöglichkeiten der neuen SPD-geführten Bundesregierung.


Um das Thema voranzutreiben und Worten auch kurzfristig Taten folgen zu lassen, formuliert die SPD-Fraktion aktuell eine Anfrage für die Stadtverordnetenversammlung im Dezember zu diesem Themenkomplex.

(Bild v.l.n.r.: Stadtrat Dr. Klaus Weinberg und die Stadtverordnete sowie TuS-Vorsitzende Heike Schwab, Bild von Dennis Komp)