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Die alte Dorfmitte soll Lust auf Begegnung machen

3. Sept.
2 Min. Lesezeit
Barbara Köhler und Jürgen Galinsky haben genaue Vorstellungen für die neue Dortmitte
Barbara Köhler und Jürgen Galinsky haben genaue Vorstellungen für die neue Dortmitte

Wie soll Steinbachs neue Dorfmitte heißen?  

Wie soll der neue öffentliche Raum rund um die Stadtbücherei künftig heißen? Für die SPD ist „Kulturhof“ zunächst nur ein Arbeitstitel. Sie wünscht sich einen Namen, der besser zu dem Ort passt, der dort im Rahmen der „Lebendigen Zentren“ entstehen soll.

„Wir stellen uns hier einen offenen und lebendigen Ort der Begegnung vor, an dem Menschen gerne zusammenkommen und sich aufhalten“, sagt Barbara Köhler, SPD-Mitglied im zuständigen Fachausschuss „Lebendige Zentren“. „Ein Ort, an dem man sich spontan auf einen Kaffee trifft, Kinder spielen, Nachbarn miteinander ins Gespräch kommen und man einfach gerne ein bisschen länger bleibt.“

Dazu gehören für die SPD auch viel Grün, ausreichend Schatten und eine hohe Aufenthaltsqualität. Die alte Dorfmitte soll nicht nur schön aussehen, sondern tatsächlich genutzt werden – als Treffpunkt für Jung und Alt, im Alltag ebenso wie bei Veranstaltungen. Gerade an heißen Sommertagen brauche es schattige und angenehme Plätze, an denen man gerne verweilt.

Eine besondere Rolle spielt dabei die Stadtbücherei und ihr geplanter Anbau. „Eine moderne Stadtbücherei ist viel mehr als ein Ort, an dem man Bücher ausleiht“, betont Jürgen Galinski, ebenfalls Mitglied im Fachausschuss. „Sie ist ein Bildungs- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche, Familien, ältere Menschen und viele andere. Wir sehen hier einen deutlichen Bedarf in der Steinbacher Gesellschaft.“

Gerade deshalb sollte auch der Platz rund um die Bücherei diese Offenheit widerspiegeln: ein Ort, an dem man lesen, sich treffen, miteinander ins Gespräch kommen oder einfach eine Weile verweilen kann.

Und der passende Name? Den möchte die SPD möglichst gemeinsam mit den Steinbacherinnen und Steinbachern finden. Sie schlägt deshalb eine öffentliche Namenssuche vor – beispielsweise im Rahmen des Jubiläums „50 Jahre Stadtbücherei“.

„Warum nicht die Menschen fragen, die diesen Ort später mit Leben füllen werden?“, meint Köhler. „Vielleicht gibt es in Steinbach genau den Namen, der Offenheit, Bildung, Begegnung und Zukunft miteinander verbindet.“

Bis dahin kann „Kulturhof“ gerne der Arbeitstitel bleiben. Für die SPD darf der endgültige Name aber ruhig etwas mehr Lebendigkeit, Wärme und Freude ausstrahlen.

 
 
 

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