SPD stellt Anfragen und Anträge im Stadtparlament

Grillplatz, Schlaglöcher, Hundespielwiese, Steinbachaue, Kreisel und Liegebänke im Fokus


Gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner FDP, bringt die SPD Steinbach zwei Anträge zur Stadtverordnetenversammlung am 21. Juni ein und stellt vier Anfragen an den Magistrat.

Der erste Antrag betrifft die Einrichtung eines Kreisels an der T-Kreuzung Kronberger Straße/Neuwiesenweg. Mit dem Kreisel soll die Geschwindigkeit der Autos vor der Stadteinfahrt sowie beim Verlassen der Stadt gesenkt werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lärmbelästigung für die Bewohner im gesamten Gebiet zu reduzieren. Zugleich soll in diesem Rahmen die Prüfung einer möglichen Radwegeroute miteinbezogen werden, welche aus Umwelt- und Mobilitätserwägungen vorteilhaft für Steinbach wären. Das Thema Kreisverkehr an Gefahrenpunkten hat auch die Koalition im Kreistag sich auf die Agenda gesetzt, so dass hier mit einer Unterstützung des Hochtaunuskreises kalkuliert wird.

Der zweite Antrag dreht sich um die Installation von zwei zusätzlichen Liegen auf dem Spielplatz am Weiher. Der Magistrat der Stadt wird gebeten dies bis Oktober zu prüfen und die Kosten zu bestimmen, da der Spielplatz von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird, jedoch Eltern nicht genügend bequeme Sitzmöglichkeiten haben, um sich auszuruhen, während ihre Kleinen sich austoben.

Bei den vier Anfragen an den Magistrat handelt es sich zunächst um zwei Prüfanträge aus dem Jahr 2020. Hier wurde der Magistrat aufgefordert die Einrichtung einer Hundespielwiese zu prüfen sowie die Errichtung einer Grillhütte mit Umzäunung, welche alle Steinbacher bei Bedarf mieten können. „Gerade die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig Aktionsflächen im Freien für die Bevölkerung seien. Bei beiden Sachverhalten bittet die Sozialdemokraten um Aufklärung zum aktuellen Sachstand.“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Moritz Kletzka.

Die dritte Anfrage betrifft einen Antrag aus dem Jahr 2019. Der Magistrat sollte einen Maßnahmenplan erarbeiten, aus welchem ersichtlich wird, wie stark Steinbach von Schlaglöchern in Gehwegen betroffen ist und diese nach Beseitigungspriorität kategorisieren. Insbesondere zum Schutz von Senioren und Eltern mit Kinderwägen und Kleinkindern, möchte die FDP/SPD-Koalition die Anzahl der Schlaglöcher in Gehwegen stark senken und neue Schlaglöcher schneller beseitigen. „Da bisher seitens der Stadtverwaltung kein Bericht erfolgte, wollen wir hier nachhaken, um schnellstmöglich eine Besserung zu erzielen“, so der SPD-Bauexperte Daniel Gramatte.

Die vierte Anfrage dreht sich um die Renaturierung der Steinbachaue, welche vor wenigen Monaten in einem kleinen Abschnitt begonnen und sich inzwischen auf der Zielgeraden befindet. Hier möchten die Sozialdemokraten wissen, ob und wie den Mitbürgerinnen und Mitbürgern Zugang zu den knapp 200 Metern ermöglicht wird, um auch diesen Teil der Naherholung genießen zu können.

(Bild v.l.n.r.: SPD-Bauexperte Daniel Gramatte und Fraktionsvorsitzender Moritz Kletzka am Neuwiesenweg, Foto von Dennis Komp)