SPD nutzt Weinfest (21.05.) zum Sammeln für gute Zwecke

Geld für die Ukraine und Alt-Handys für den NABU


Am Samstag den 21. Mai findet von 15 bis 22 Uhr das jährliche Weinfest der SPD Steinbach auf dem Freien Platz statt. Und da sich das Fest mittlerweile als gesellschaftlicher Anziehungspunkt gut etabliert hat und von vielen Steinbachern besucht wird, wollen die Sozialdemokraten es in diesem Jahr auch dazu nutzen, um für zwei gute Zwecke zu sammeln.

„Anfang März haben Stadt, Parteien, Kirchen und einige andere Gruppen zusammen beschlossen, dass wir beim Spendensammeln für die Ukraine gemeinsam an einem Strang ziehen und uns auf wenige Initiativen geeinigt, für die wir zu Spenden aufrufen wollen“, so Boris Tiemann, Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit der SPD Steinbach. „Die Ukraine braucht dringender denn je unsere Unterstützung, weshalb wir auf dem Weinfest kleine rote Gummienten für Kinder verkaufen wollen, deren Erlös wir zu 100% für die Ukraine-Hilfe der Aktion „Deutschland Hilft“ spenden wollen. Wir wissen wie solidarisch die Steinbacherinnen und Steinbacher sein können und was für ein großes Herz die Menschen der Stadt haben.“

Aber nicht nur die Ukraine soll mit dem Weinfest unterstützt werden, auch für den Naturschutzbund Deutschland (NABU) will die SPD wieder Alt-Handys sammeln. „Da Alt-Handys für den NABU und Geld für die Ukraine nicht in Konkurrenz zu einander stehen, haben wir uns kurzfristig entschlossen, wieder alte Mobiltelefone zu sammeln“, so Daniel Gramtte, Mitglied des Weinfest-Komitees. „Bei unserer ersten Sammlung auf dem Wochenmarkt vor ein paar Wochen war die Telefon-Box nach einer Stunde komplett voll und viele fragten, wann und wo wieder gesammelt wird. Das möchten wir auf dem Weinfest gerne erneut tun.“ Der NABU recycle dabei die Alttelefone sowie deren Ladegeräte, extrahiere wertvolle Rohstoffe und finanziere so unter anderem seine Arbeit. Die SPD beabsichtige auch nach dem Weinfest bald wieder eine neue Sammlung bekannt zu geben.

(Bild v.l.n.r.: Boris Tiemann, Daniel Gramatte und Heike Schwab, Foto von Moritz Kletzka)