Koalition verwundert über Aussagen des Bürgermeisters

Keine Alternativen bei Hundespielwiese, Grillplatz und Wald-Kita

Während der letzten Sitzung des Ausschusses Bau, Verkehr & Umwelt (BVU) des Steinbacher Stadtparlaments wurden von Seiten der Stadtverwaltung u.a. Möglichkeiten vorgestellt, wo eine Wald-Kita errichtet werden kann, eine Hundespielwiese sowie ein Grillplatz. Alle drei Projekte gehen auf Initiativen der SPD/FDP-Koalition im Stadtparlament zurück.


Für jedes der drei Projekte machte die Stadtverwaltung nur einen Standortvorschlag, obwohl insbesondere beim Antrag zur Hundespielwiese um mehrere Standortvorschläge gebeten wurde. Während die Koalition den Vorschlag zur Wald-Kita auf einem Grundstück neben der Phormsschule befürwortet, waren die Vertreter von SPD und FDP nicht sehr angetan davon, die Hundespielwiese und den Grillplatz dort auch zu verorten. Als die Koalition beide Vorschläge begründet ablehnte, erklärte Bürgermeister Bonk, dass es seitens der Verwaltung keine Alternativvorschläge mehr geben wird, sondern die Koalition welche einbringen solle.


„Wir möchten uns zunächst insbesondere bei Bauamtsleiter Alexander Müller für die Ausarbeitung der Vorschläge sehr herzlich bedanken. Den Wald-Kita Vorschlag nehmen wir gerne an, da das wirklich gut passt. Es ist jedoch nicht nachvollziehbar, warum uns keine Alternativstandorte angeboten wurden und scheinbar alles allein im Steinbacher Norden platziert werden sollte“, so Daniel Gramatte, SPD-Stadtverordneter und Mitglied des BVU. Gramatte erklärt, dass er mit einer solchen „Friss oder stirb-Entscheidungen“ nicht gerechnet habe und seine Erwartung pro Projekt mindestens ein Alternativvorschlag gewesen wäre.


„Die Steinbacherinnen und Steinbacher wünschen sich in allen Teilen der Stadt sinnvolle Angebote und Installationen. Die Wald-Kita direkt am Wald ist ein sehr guter Vorschlag. Die Grillhütte sähen wir viel eher in der Steinbachaue. Zentraler und gut zugänglich für alle Bürger“, sagt Gramatte. Auch wenn es schade sei, dass die Stadt hier nicht mehr nachlegen wolle, versichert er, dass die Koalition die beiden Themen nicht unter den Tisch werde fallen lassen, sondern mit der FDP bereits vereinbart sei, selbst einen Vorschlag bzgl. Verortung der beiden Projekte zu machen und erneut damit auf die Stadt zuzugehen.


(Bild eines beispielhaften Grillplatzes von Pixabay)