Aufklären und verbinden statt Ängste schüren

Geplantes Frankfurter Wohngebiet:

SPD Steinbach mit Initiative „Heimatboden“ vor Ort unterwegs

Das Wetter hätte nicht besser sein können, für die Planwagenfahrt durchs geplante neue Stadtviertel von Frankfurt, vor den Toren von Steinbach.

Bei hochsommerlichen Temperaturen machten sich am 29. Juni der Vorstand der SPD Steinbach gemeinsam mit 3 Landwirten der Inititive Heimatboden zu einer Rundfahrt auf, um sich aus erster Hand über die Arbeit als Landwirt, deren Sorgen und Existenzängste zum geplanten Frankfurter Wohngebiet informieren zu lassen.


Die Herausforderung heißt „Wohnraum schaffen“ und das für 30.000 Menschen.

„Wir waren von Anfang an für einen offenen Dialog zwischen allen Beteiligten und forcieren die gemeinsamen Gespräche“, so Moritz Kletzka, Vorsitzender der SPD Steinbach.

Gerade die Vielfältigkeit macht den Charme des Rhein-Main- Gebietes aus. Neben der Metropole Frankfurt sind auch die kleineren Städte wie Steinbach, Oberursel und Eschborn in Bezug auf ihre Verbundenheit zur Natur ein wichtiger Erholungsfaktor für die sonst so betriebssame Region.


Dabei sollten leerstehende Häuser und auch die umliegenden Dörfer durch ein gutes Verkehrsnetz attraktiver gestaltet und damit am Leben gehalten werden. „Neben all dem, geht es aber auch um die Landwirte selbst, die Ihre Erwerbsgrundlage verlieren würden.“, so der Oberurseler Landwirt Niklas Sulzbach. Dies darf nicht passieren und so bleibt die SPD Steinbach konsequent am Ball.  „Denn mehrheitlich beschlossen ist das neue Wohngebiet durch die Regionalversammlung noch nicht“, so Stadtverordnetenvorsteher Manfred Gönsch.

„Es ist niemandem damit geholfen, vereinzelte Leute an den Pranger zu stellen. Sternenmärsche, brennende Heuballen oder ähnliche Aktionen mit Bürgerpräsenz geben zwar die Stimmung wieder, verzögern jedoch den konstruktiven Dialog, den man mit Frankfurt und der Region führen muss, damit eine Lösung herbeigeführt werden kann, welche zweifelsohne benötigt wird. Die notwendigen 10.000 Wohnungen lediglich weg zu protestieren, wird niemandem gelingen, stattdessen solle man mit guten, alternativen Ideen in einen Dialog treten, der am Ende zu einer Lösung führt, hinter der alle Beteiligten stehen“, so Kletzka abschließend.

Aufgrund dessen werden weiterhin intensive Gespräche mit den angrenzenden SPD-Orts- und Kreisverbänden und dem Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef geführt.