Barbara Köhler, Platz 12

Platz 12 - Barbara Köhler (parteilos)

Platz 12 - Barbara Köhler (parteilos)

Bild: Peter Jülich

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Was machst Du / hast Du gemacht?

  • Nach dem Abitur habe ich ein Studium der Geschichts- und Politikwissenschaften mit dem Magister abgeschlossen.
  • Danach habe ich in diversen Bereichen gearbeitet: Im Verlagswesen, im Naturschutz, im Gesundheitswesen, in einem privaten mittelständischen Unternehmen und zum Schluss fünfzehn Jahre als Referentin in der Geschäftsstelle der Gesellschaft Deutscher Chemiker.
  • Seit dem 1. September 2020 bin ich im Ruhestand.

Seit wann wohnst Du in Steinbach?

  • Ich bin in einer kleineren Stadt im Westerwald aufgewachsen.
  • Nach dem Abitur war ich zwei Jahre im Ausland: In den USA und in Frankreich.
  • Zurück in Deutschland habe ich die nächsten 25 Jahre in Frankfurt a.M. gelebt.
  • Auf die Dauer fand ich die Großstadt ermüdend. Ich ging auf Wohnungssuche und so ließ ich mich Mitte des Jahres 2000 in Steinbach (Taunus) nieder. Wie sich im Laufe der Jahre herausstellte, war es eine gute Entscheidung, in überschaubare Zusammenhänge zurückzukehren.

Was sind Deine Hobbies, wie verbringst Du gerne Deine Freizeit oder wo engagierst Du Dich?

  • Als Kind begann ich Blockflöte und Klavier zu spielen und im Schulchor zu singen.
  • Im Laufe der Jahre kam eine Ausbildung zur nebenamtlichen Organistin und zur Chorleiterin hinzu.
  • Außerdem habe ich lange Jahre Gesangsstunden genommen.
  • Nebenberuflich habe ich auch eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin abgeschlossen und mich viele Jahre mit dem Handwerk der Schwarzweißfotografie beschäftigt, noch vor dem digitalen Zeitalter.
  • Auch als Caféhauspianistin und Chorleiterin habe ich nebenberuflich gearbeitet.
  • Heute bin ich nach wie vor als Organistin tätig und singe im Bach-Chor in Bad Homburg.
  • In Steinbach bin ich seit 2018 im Vorstand des Geschichtsvereins aktiv und helfe überdies sehr gern im Stadtteilbüro aus.

Was ist der schönste Ort in unserer Stadt für Dich oder was machst Du gerne in Steinbach?

  • Bis zur Schließung des Bioladens im Quellenhof war dies ein Ort, den ich jeden Samstag aufsuchte. Einkaufen, Leute treffen und sich austauschen, nach der Arbeit im Hof sitzen und in Ruhe etwas trinken – das waren herrliche Stunden, aber leider nun tempi passati.
  • In meinem letzten Berufsjahr habe ich es als großes Glück empfunden, den fertiggestellten Grünen Weg genießen zu können, den ich täglich zur S-Bahn gelaufen bin. Aus Frankfurt kommend, fiel gehend der ganze Druck des Büros von mir ab und der Grüne Weg war mein Paradies.
  • Ebenso schön ist der Weg beiderseits des Steinbachs bis zum Apfelweinbrückchen durch die Steinbachaue.
  • Wie schön ist jetzt auch der Weiher geworden! Und der Weg zwischen Weiher und Kindergarten.
  • Und die Terrasse an der Rückseite der katholischen Kirche, wie auch das ganze Gebäude von St. Bonifatius.
  • Im Corona-Sommer 2020 habe ich den Friedhof entdeckt. Mitten im Ort gelegen, gibt es zahlreiche Gelegenheiten, durch ihn hindurchzulaufen. Soviel Überschwang in den blühenden Pflanzen zu sehen, unter den schattenspendenden Bäumen zu gehen. Ich sage immer augenzwinkernd, solange ich noch nicht unter der Erde liege, genieße ich, was darüber wächst und die Stille, die die Toten einem gönnen.

Was möchtest Du politisch erreichen oder was ist Dir politisch in Steinbach wichtig?

  • Mir ist es ein Anliegen, eine Fortsetzung des Stadtteilbüros zu realisieren. Dort ist ein Ort geschaffen worden, wo sich jeder und jede nach seinen und ihren Fähigkeiten einbringen und mitmachen kann. Dadurch entsteht ein Zusammenhang zwischen den Generationen, den Nationalitäten, den städtischen Einrichtungen, der eine vielfältige Beteiligung aus der Steinbacher Bevölkerung in Kontakt miteinander bringt. Was kann wertvoller sein, als den Zusammenhalt einer Stadt auf eine Weise zu stärken, die es jedem ermöglicht, sich individuell einzubringen und zu entfalten – ohne Beschränkung durch Religion, Hautfarbe, Alter, Parteienzugehörigkeit oder Geldmittel. Gemeinschaftsgefühl wirkt sich übrigens auch ressourcenschonend aus.
  • Vielleicht lässt sich in diesem Sinne auch in Steinbach dauerhaft eine Tafel einrichten.

Was gibt es Besonderes, was Steinbach über Dich wissen sollte oder was macht Dich aus?

  • Ich bin, mit vielfältigen Talenten, Lebens- und beruflicher Erfahrung ausgerüstet, bereit, in Steinbach mitzuhelfen.

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