SPD stellt Finanzierungskonzept für Stadtpark vor

Nachdem die SPD Mitte Januar ihr Konzept für einen Stadtpark für Steinbach und zuletzt auch ihre Idee für eine Theater- und Kulturmuschel vorgestellt hatte, ist nun das Thema der Finanzierung verstärkt in den Fokus gerückt. „Als wir vor zwei Wochen unsere Großplakate um die Stadt herum aufgebaut haben, wurden wir von sehr vielen Bürgerinnen und Bürgern angesprochen. Die große Mehrheit würde sich über einen Stadtpark freuen."

In Bezug auf die Finanzierung setzt die SPD auf vier Säulen: Die erste Säule ist der allgemeine städtische Haushalt mit zukünftig steigenden Gewerbesteuereinnahmen. Diese Quelle sollte jedoch nicht den Hauptbezug darstellen, daher ist Säule 2 sehr wichtig, welche aus Förderprogrammen des Bundes oder Landes besteht, wodurch zwei Drittel der Parkkosten reingeholt werden können. „Säule 3 besteht aus Patenschaften. Alle Bäume, Bänke und größeren Installationen können von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Steinbacher Firmen gestiftet und mit einer Spendentafel versehen werden. Ich wurde bereits von einem alteingesessenen Steinbacher angesprochen, der einen Baum für seinen Enkel pflanzen möchte, um ihm ein wachsendes Andenken zu ermöglichen. Das finde ich super!“, so Kletzka. Die vierte Säule würde einen Förderverein darstellen, in dem sich viele Steinbacherinnen und Steinbacher ehrenamtlich engagieren, so Spenden einwerben und sogar die Stadtverwaltung entlasten könnten. Hierfür hätten wir ebenfalls bereits eine Handvoll Personen, die sich dafür engagieren wollen und sich per E-Mail an uns gewandt haben.

 

SPD-Pressesprecher Boris Tiemann betont in diesem Zusammenhang noch einmal sehr deutlich, dass die SPD sich weder bei der Lage des Parks, noch der Ausstattung festgelegt habe, weil diese nach der Wahl durch die Bürgerinnen und Bürger entschieden werden soll. Es handele sich bislang einzig um Ideen und Visualisierungen, die zum Denken anregen sollen. Darüber hinaus erklärt Tiemann, dass die SPD einen Park anstrebe, der attraktiv für alle Generationen sein müsse. „Wenn unsere Mitbewerber von einem ‚Stillen Park‘ sprechen, fragen wir uns, ob Kinder dort spielen und Menschen überhaupt noch sprechen dürfen. Wenn ein Park nämlich ganz still und langweilig ist, geht keiner mehr hin, kostet nur Geld und zieht am Ende nur zwielichtige Gestalten an. Wir wollen einen Park ohne Krach, aber für Menschen die Freude am Leben haben“, so Tiemann. Weitere Informationen finden Sie unter: www-stadtpark-steinbach.de.