SPD Steinbach begrüßt Radwegpläne des Kreises und bringt Vision ein

Steinbachs SPD-Chef und Kreistagsmitglied Moritz Kletzka begrüßt, dass Landrat Ulrich Krebs und die CDU/SPD-Koalition im Hochtaunuskreis einen Radweg von Steinbach nach Kronberg anstreben. Vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen und einer vermehrten Nutzung des Fahrrads durch die Bevölkerung, sollen für das Jahr 2021 EUR 20.000,- im Haushalt eingestellt werden, um im Rahmen des übergeordneten Radwegekonzeptes und mit Bürgerbeteiligung die Radwege zu planen. Für das Jahr 2022 ist die Umsetzung vorgesehen, wobei die Kosten mit EUR 1,75 Mio. beziffert werden.

Kreistagsmitglied Moritz Kletzka mit Stadtrat Jürgen Euler auf der möglichen Radroute (Foto: Dennis Komp)

Erst vor einigen Wochen hatten die Steinbacher Sozialdemokraten eine Radwegeverbindung von der IGS in Stierstadt über den Nicolaiweg bis hin zum Bauern Stamm und anschließend zu dem im kommenden Jahr entstehenden Radweg nach Niederhöchstadt präsentiert und sich vor Ort informiert. Auch bezüglich der nun geplanten Verbindung nach Oberhöchstadt wollte sich die SPD ein direktes Bild machen, weshalb Moritz Kletzka und Stadtrat Jürgen Euler – der das diesjährige Stadtradeln in Steinbach federführend betreut hat – sich die Situation vor Ort angeschaut haben.

Da Kletzka und Euler wissen, wie viel Zeit oft zwischen Planung und tatsächlicher Umsetzung vergeht, schlagen sie eine schneller zu realisierende Lösung vor, wobei schon bestehende Verbindungen genutzt werden, die nur noch zu verknüpfen wären. Dieser Weg führt vom neu asphaltierten Nicolaiweg an der katholischen Kita vorbei, über die Waldstraße durch Steinbachs Stadtwald bis zum Oberhöchstädter Fahrradweg an der Waldsiedlung. Dabei verweisen sie darauf, wie rege diese Verbindung aktuell schon genutzt werde.

„Wir wollen den Schülerinnen und Schülern und den Radfahrerinnen und Radfahrern einen sicheren und schnell zu realisierenden Radweg zu ihrem Ziel ermöglichen. Wenn er – wie mit unserem Vorschlag – noch der schönere sein kann, umso besser“, so Kletzka, der zudem darauf hinweist, dass die Sicherheit über entsprechende Bodenmarkierungen optimiert werden könnten, um die Autofahrer auf den Radweg hinzuweisen.

Trotz ihres alternativen Vorschlages, haben Kletzka und Euler auch die Kreisstraße zwischen Steinbach und Oberhöchstadt im Blick. Hier streben sie weiterhin eine durchgängige 70er Zone von Steinbach bis nach Kronberg/Oberhöchstadt an, um die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner in der Brummermannsiedlung und der Königsteiner Straße zu reduzieren.

Darüber hinaus wollen sie einen Kreisel am Neuwiesenweg ins Spiel bringen. „Wir wollen dafür sorgen, dass zu den Stoßzeiten der PKW-Verkehr von und hin zur Phormsschule sowie zum katholischen Kindergarten flüssiger läuft. Immerhin passieren der Verkehrszählung von 2015 nach  ca. 5.500 Fahrzeuge am Tag diese Straße“, so Jürgen Euler, der weiter berichtet, dass die nächste Verkehrszählung für das Jahr 2021 angedacht sei und mit in die Entscheidungsfindung einbezogen werden sollte.