Steinbacher Koalition schafft bezahlbaren Wohnraum

Moritz Kletzka, Vorsitzender der SPD erklärt dazu: "Wir fordern diese Auflage schon seit geraumer Zeit und freuen uns, dies dass nun gemeinsam mit unserem Koalitionspartner umsetzen zu können. Uns ist sehr wichtig, dass Menschen, die einerseits zu viel für eine Zuteilung einer Sozialwohnung verdienen, anderseits mit ihrem Gehalt keine großen Sprünge machen können, endlich die Möglichkeit erhalten, bezahlbaren, neuen Mietwohnraum in Steinbach zu beziehen."

Moritz Kletzka und Lars Knobloch im Bereich des 4. Bauabschnitt im Taubenzehnten II

Für die Sitzung des Steinbacher Stadtparlaments am 24. August 2020 hat die Koalition aus FDP und SPD einen gemeinsamen Antrag zum 4. Bauabschnitt des Neubaugebiets Taubenzehnter II eingebracht. Während in den ersten beiden Bauabschnitten die Grundstücke meistbietend versteigert wurden und dies auch im 3. Bauabschnitt geschehen soll, will die Koalition für den 4. Bauabschnitt ein Wohnungsbaukonzept, in welchem 33% der Wohnungen als „bezahlbarer Wohnraum“ entstehen und die Stadt die Belegungsrechte für die Wohnungen erhalten soll.

Moritz Kletzka, Vorsitzender der SPD erklärt dazu: „Wir fordern diese Auflage schon seit geraumer Zeit und freuen uns, dies dass nun gemeinsam mit unserem Koalitionspartner umsetzen zu können. Uns ist sehr wichtig, dass Menschen, die einerseits zu viel für eine Zuteilung einer Sozialwohnung verdienen, anderseits mit ihrem Gehalt keine großen Sprünge machen können, endlich die Möglichkeit erhalten, bezahlbaren, neuen Mietwohnraum in Steinbach zu beziehen.“

Kletzka verweist darauf, dass die Auflage von 33% zu schaffendem bezahlbarem Wohnraum deutlich mehr als üblich ist und dies dazu beiträgt, dass der über 20%ige Anteil an gefördertem Wohnraum weiter gestützt wird: ohne die nächste Stufe des bezahlbaren Wohnraums würden wir die gesellschaftliche Mitte alleine lassen. „Dem wirken wir nun gemeinsam entgegen und entlasten den Wohnungsmarkt“.

Lars Knobloch, FDP-Vorsitzender, erläutert dazu: „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, der sich alle Städte im Rhein-Main-Gebiet stellen müssen. Deshalb ist auch die Politik der liberal-sozialen Koalition richtig, dort wo es sinnvoll ist Wohnraum für Menschen mit mittleren Haushalteinkommen entstehen zu lassen.“

Knobloch verweist auch auf das neue Gewerbegebiet, in welchem sich überwiegend neue Firmen ansiedeln, die neue Arbeitsplätze schaffen und so wahrscheinlich für Zuzug nach Steinbach sorgen werden. Das erfordert ein entsprechend modernes und bezahlbares Wohnraumangebot.

Kletzka ergänzt und hebt gemeinsam mit Knobloch die attraktive Lage im Baugebiet Taubenzehnten hervor: „Zu den bezahlbaren Mietwohnungen, stellen die neuen Eigentumswohnungen im Gebäude ein gutes Angebot an die Steinbacherinnen und Steinbacher dar, auch in attraktiver Gegend am Fohlenhof Wohnraum erwerben zu können“. Kletzka zeigt hierbei auf, dass es für die SPD auf eine gute Mischung aller Wohnformen ankommt.

Beide Parteien verweisen darauf, in der jetzigen Wahlperiode beim Thema Wohnraum in Steinbach viel getan zu haben. So sei Steinbach seit Jahren kontinuierlich und mit Bedacht gewachsen und hat seine Infrastruktur wieder modernisiert und verbessert. Für Bewohner, wie Neubürger ist wieder ein attraktiver Wohnort entstanden. Dies sei der richtige Weg, der in den kommenden Jahren konsequent weiterverfolgt werden müsse, so Kletzka und Knobloch abschließend.

Hinweis: Zu diesem Thema plant die Koalition eine Informationsveranstaltung, am Samstag, dem 22.08.2020, um 12 Uhr im Baugebiet Taubenzehnten II.