SPD setzt sich für Hundewiese in Steinbach ein

Zur kommenden Sitzung des Steinbacher Stadtparlaments hat die FDP/SPD-Koalition einen Prüfantrag für eine Hundewiese im Stadtgebiet eingebracht. Stadtverordneter Alexander Hartwich, der selbst Hundebesitzer ist, erklärte dazu: "Wir wurden bei den SPD-Bürgerdialogständen in den letzten Monaten vermehrt auf das Thema angesprochen. Viele Hundebesitzer in Steinbach wünschen sich eine Wiese, wo ihre Hunde ohne Gefahr für sich und andere spielen können."

Parteivize Hofmann und Stadtverordneter Hartwich machen sich ein Bild von der Hundewiese in Eschborn

Hartwich verweist zudem darauf, dass Hunde ein höheres Sozialverhalten und weniger Aggression entwickeln, wenn sie die Möglichkeit haben, ihre Energie spielerisch abzubauen und mit Artgenossen zu verkehren.

 

Für Hundebesitzer liegt der Vorteil auch auf der Hand. Sie haben einen Ort, um andere Hundebesitzer zu treffen, sich auszutauschen und mit ihren Tieren stets einen sicheren Anlaufpunkt. Aber auch die Nicht-Hundebesitzer haben etwas davon, da andere Stellen der Stadt tendenziell weniger von Hunden und mancher Hinterlassenschaft frequentiert werden. Auch Unfälle Hund-Auto oder Hund-Fahrrad würden reduziert und die Aussaat der Landwirte auf den Feldern wäre weniger durch spielende Hunde beeinträchtigt.

 

Maron Hofmann, stellvertretender Vorsitzender der SPD und ebenfalls Hundebesitzer, besuchte kürzlich mit Hartwich die Eschborner Hundewiese: „Wir konnten in Eschborn einige Gespräche mit Hundehaltern führen und feststellen, dass es nur positive Rückmeldungen gab. Steinbach hat viele grüne Flächen und eine Hundewiese hat vergleichsweise sehr geringe Investitionskosten, so dass wir uns über eine schnelle Prüfung und Umsetzung freuen würden.“