Kita-Gebühren nach Einkommen staffeln – SPD Steinbach begrüßt Oberurseler Vorstoß

Da (...) aufgrund von Steinbachs angespannter Haushaltssituation, kurz- bis mittelfristig nicht mit einem Wegfallen der Kita-Gebühren gerechnet werden kann, zeigt sich Steinbachs SPD sehr aufgeschlossen gegenüber der Idee einer Staffelung der Gebühren nach Einkommen, wie sie nun durch die Oberurseler SPD ins dortige Stadtparlament eingebracht wird. „Wir beobachten der Antrag der Oberurseler SPD und das Verhalten ihrer politischen Mitbewerber sehr genau“, so der stellv. SPD-Vorsitzende Hofmann weiter, der sich mit der Staffelung mittelfristig auch ein Mehr an Fairness in Steinbach vorstellen kann. Starke Schultern könnten schließlich mehr tragen als schwache.

In Hessen ist zwar die Kita-Betreuung von Kindern ab dem 3. Lebensjahr für bis zu sechs Stunden kostenfrei, über sechs Stunden hinaus werden jedoch Beiträge von den Eltern erhoben. Für unter Dreijährige fallen generell Beiträge an, die das Hauptproblem für viele Eltern darstellt.

„Rheinland-Pfalz mit seiner SPD-geführten Regierung ist da deutlich weiter als das CDU-geführte Hessen. Dort ist die Kita-Betreuung ab dem 2. Lebensjahr für sieben Stunden kostenfrei“, bemerkt der stellv. Steinbacher SPD-Chef, Maron Hofmann, kritisch.

Da jedoch, auch aufgrund von Steinbachs angespannter Haushaltssituation, kurz- bis mittelfristig nicht mit einem Wegfallen der Kita-Gebühren gerechnet werden kann, zeigt sich Steinbachs SPD sehr aufgeschlossen gegenüber der Idee einer Staffelung der Gebühren nach Einkommen, wie sie nun durch die Oberurseler SPD ins dortige Stadtparlament eingebracht wird. „Wir beobachten der Antrag der Oberurseler SPD und das Verhalten ihrer politischen Mitbewerber sehr genau“, so der stellv. SPD-Vorsitzende Hofmann weiter, der sich mit der Staffelung mittelfristig auch ein Mehr an Fairness in Steinbach vorstellen kann. Starke Schultern könnten schließlich mehr tragen als schwache.

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört zum Markenkern der SPD. In diesem Bereich fortschrittliche Politik für Steinbachs Familien zu machen und für stetige Verbesserungen zu sorgen, erwarten die Bürgerinnen und Bürger einfach von uns. Eine für uns vorstellbare Lösung wäre es, per interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Oberursel mittelfristig die Zuordnung der Gebühren per Einkommensgrenze vorzunehmen, um die Fixkosten für die einzelnen Kommunen im angemessenen Rahmen zu halten“, so der SPD-Vorsitzende Moritz Kletzka abschließend.