Bürgerbeteiligung – Verkehrsberuhigung in der Kronberger Straße

Bereits seit 2017 setzt die SPD auf einen Bürgerdialog. Auch am 29.12.2018 rief der SPD-Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Moritz Kletzka erneut zum Dialog auf. 25 Bürgerinnen und Bürger nahmen trotz kalter Temperaturen die Möglichkeit des Dialoges wahr. Das Thema war der geplante Kreisel an der Kronberger Straße/Ecke Staufenstraße, der für 100.000 Euro gebaut und der notwendigen Verkehrsberuhigung dienen soll.

Bürgermeisterkandidat Moritz Kletzka im Gespräch Bild: Daniel Klantke

Steinbach. Bereits seit 2017 setzt die SPD auf einen Bürgerdialog. Auch am 29.12.2018 rief der SPD-Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Moritz Kletzka erneut zum Dialog auf. 25 Bürgerinnen und Bürger nahmen trotz kalter Temperaturen die Möglichkeit des Dialoges wahr. Das Thema war der geplante Kreisel an der Kronberger Straße/Ecke Staufenstraße, der für 100.000 Euro gebaut und der notwendigen Verkehrsberuhigung dienen soll.

Der auf Initiative der SPD eingereichte Sperrvermerk auf den geplanten Kreisel war nicht die schlechteste Idee. Dies zeigte sich im Gespräch mit den Anwesenden. Hier: Der von der Koalition eingereichte Sperrvermerk.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass der geplante Kreisel an der Stelle nicht sehr sinnvoll sei, da der Lärmfokus am Ortsausgang liege.

Moritz Kletzka ist ebenfalls der Ansicht, dass ein Kreisel hier nicht das richtige Mittel zum Zweck sei: „Ein Kreisel dient üblicherweise dazu, den Verkehr besser fließen zu lassen, nicht primär dazu, die Geräuschkulisse zu senken. Wir müssen uns mit anderen, effektiveren Maßnahmen auseinandersetzen.“

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde auch die Parkplatzproblematik besprochen, wie beispielsweise für die Brummermannsiedlung weitere Parkplätze geschaffen werden können.

Hier streben die Anwohner und der Bürgermeisterkandidat an, weitere Parkplätze auf der Kronberger Straße zu prüfen und zu markieren. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten einer Fahrbahnverengung oder einer baulich besser wahrnehmbaren Verkehrsinsel – die auch zur sichereren Fußgängerüberquerung dienen soll – am Ortsausgang sowie weitere dringend notwendige Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet diskutiert.

Ergänzend dazu müsse man mit einem Spiegel für eine bessere Ausfahrt aus der Rossertstraße sorgen sowie die Bushaltestellen barrierefrei ausbauen.

 „Diese Themen wurden lange verschleppt. Aufgrund der Rückmeldungen der Anwohnerinnen und Anwohner muss nun zügig etwas verändert werden“, so der Bürgermeisterkandidat.

„Es geht jetzt darum, die Bedürfnisse in einem Antrag zu formulieren und konkrete Lösungsvorschläge zu den Problematiken zu liefern. Die Leute erwarten, dass wir handeln und nicht nur darüber sprechen. Daher wird die SPD die genannten Punkte gemeinsam mit dem Koalitionspartner aushandeln und weiter vorantreiben. Dieses Gebiet ist nur eines von vielen in Steinbach, in denen die Verkehrsberuhigung notwendig ist.

„Ich möchte sukzessiv für Steinbach ein Gesamtkonzept entwickeln und dieses Thema flächendeckend angehen“, so Kletzka abschließend.