Stadtbuslinie für Steinbach

https://www.traffiq.de/fm/20/traffiQ%202013-001%20neuer%20Midibus.jpg

Mit Erleichterung und Wohlwollen hat die SPD die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen dem Verkehrsverband Hochtaunus und der Stadt Steinbach aufgenommen.

„Immer wieder“, so Jürgen Galinski, der Fraktionsvorsitzende, „sei man auf die Einschränkungen der Buslinie 252 nach Oberursel angesprochen worden. In der Steinbacher Bürgerschaft gab es große Bedenken und Befürchtungen, künftig in der Mobilität eingeschränkt zu sein.“

Diese Sorgen waren auch berechtigt, da die direkte Busverbindung in die Innenstadt Oberursels für den künftigen Fahrplan nicht mehr oder, wie man der TZ entnehmen kann, eingeschränkt vorgesehen war.

Mit der Einführung einer innerstädtischen Buslinie (91) in Steinbach wird ein Ausgleich dafür geschaffen, dass das Angebot der Buslinie 252 schlechter wird.

„Diese neue Buslinie wird uns viele Vorteile bringen“, so der Parteivorsitzende Moritz Kletzka. Er verweist darauf, dass sich die SPD stets dafür stark gemacht hat, dass insbesondere die beiden großen Supermärkte gut zu erreichen seien. Ferner begrüßt er den Anschluss der außerhalb gelegenen Phormsschule an die neue Buslinie.

Auch Florian Reusch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, der im Rahmen einer Veranstaltung der Jusos im Frühjahr 2016 zur Verkehrspolitik Steinbachs sprach, betont, wie wichtig die Angliederung der Supermärkte sei: „Dass die Supermärkte im Zentrum Steinbachs weggefallen sind, konnte durch die Wochenmärkte nur unzureichend kompensiert werden. Wir sind im Rahmen von Hausbesuchen stets darauf angesprochen worden, dass die zentrumsfernen Märkte nur schwierig zu erreichen sind. Die neue Buslinie wird die Erreichbarkeit dieser Märkte gewährleisten.“

Parteichef Kletzka lobt abschließend in diesem Kontext die Arbeit der Brücke. Ihr sei in einem großen Maße zu verdanken, dass unter anderem die Lebensmittelversorgung älterer Mitbürger/innen, die den beschwerlichen Weg zu den Supermärkten nicht auf sich nehmen konnten, gewährleistet blieb.

Für ihn steht jedoch fest: „Es kann nicht sein, dass ein ehrenamtlicher Verein die infrastrukturellen Defizite einer Stadt ausgleichen muss.“

Dass Edeka und REWE/Aldi künftig mit der neuen Buslinie zu erreichen sind, ist ein notwendiger und richtiger Schritt zu einer sozialen Stadt.