SPD fordert Patenschaften für Asylbewerber

Die Steinbacher SPD will den Asylbewerbern im Ort das Leben erleichtern. Daher planen die Sozialdemokraten einen Antrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung, der ein Patenschaftsprojekt für die Asylbewerber der Stadt vorsieht.

Die Idee der Sozialdemokraten besteht darin, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger den Flüchtlingen vor Ort z. B. beim Ausfüllen von Formularen, aber auch alltäglichen Problemen, wie dem Gang zum Arzt helfen könnten.

„Die Idee hierfür kam uns im Gespräch mit der Bad Homburger Landtagsabgeordneten Elke Barth“, erklärte SPD-Chef Moritz Kletzka. In einem ähnlichen Projekt helfen die Bad Homburger v. a. jugendlichen Flüchtlingen.

„Die Hilfsbereitschaft in Steinbach ist ein hohes Gut des Städtischen Miteinanders, was man bereits bei dem Bürgerhausbrand erlebt hat. Daher sind wir der festen Überzeugung, dass das Projekt in Steinbach auf fruchtbaren Boden treffen wird. Gleichzeitig lernen sich Bürger und Asylbewerber besser kennen. Dies hilft gegenseitige Vorurteile abzubauen und das gemeinschaftliche Gefüge zu stärken“, so Kletzka weiter.

Die Patenschaft sollte jedoch mit Hilfe von Institutionen, wie der Arbeiterwohlfahrt oder der Caritas erfolgen, die das Projekt leiten und begleiten könnten. Die SPD hofft für ihren Antrag auf breite Zustimmung. „Das Thema Asyl geht uns alle an. Wir dürfen die Menschen nicht alleine lassen“, erklärte Kletzka abschließend.