Moritz Kletzka ist neuer Vorsitzender

Steinbachs SPD-Chef, Moritz Kletzka freut sich Sie auf dem Neujahrsempfang zu begrüßen. Bild: Moritz Kletzka

Steinbachs Sozialdemokraten haben einen neuen Vorsitzenden: Die Partei wählte in der vergangenen Woche einstimmig den 22-jährigen Moritz Kletzka zu ihrem neuen Parteichef.

Der gelernte Industriekaufmann und BWL-Student tritt die Nachfolge des bisherigen Vorsitzenden Rainer Truszewicz (64) an, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Kletzka, der aus seinen Tätigkeiten als Stadtverordneter, im Ortsvereinsvorstand und bei den Jusos einiges an Erfahrung in der Kommunalpolitik gesammelt hat, möchte, gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen, die Partei weiter modernisieren und so auf die Kommunalwahl 2016 vorbereiten. Dabei sind ihm deutliche Aussagen über die Anliegen der Partei besonders wichtig: „Die Bürgerinnen Bürger sollen wissen, wenn sie heute die SPD wählen, dass sie in den kommenden Wochen auch die versprochenen Inhalte liefert.“ Kletzka betont dabei, dass er keine Klientelpolitik machen will, sondern die SPD als Partei aller Steinbacher versteht. „Der Arbeitslose sollte uns genauso wählen können wie ein besserverdienender Geschäftsmann. Das ist der Anspruch der SPD als Volkspartei“, so der 22-Jährige.

Auch Fraktionschef Galinski lobt Kletzka und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit: „Moritz geht mit Herz an politische Themen heran. Mit dieser Wahl zeigt die Partei, dass sie etwas in Steinbach bewegen möchte. Schließlich ist die Jugend unsere Zukunft!“

Positiv wurde die Wahl Kletzkas auch vom Chef der SPD Hochtaunus, Stephan Wetzel, und der Bad Homburger Landtagsabgeordneten Elke Barth gesehen. „Mit Moritz‘ Wahl gebt ihr der Jugend eine Chance und sichert die Zukunft der Partei“, erklären beide einhellig.

Personelle Veränderungen gab es auch bei den Jusos. Ioannis Taktakis hielt seine erste Rede als Sprecher der Jungsozialisten und berichtete von der aktuellen Arbeit.

Auf sein langes Engagement blickte Reinhard Grotke zurück, der – ebenso wie seine Frau Dörte – für seine 40 Jahre Mitgliedschaft in der Partei geehrt wurde. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende erklärte: „Ich bin stolz ein Sozialdemokrat zu sein.“